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Rückblick Archiv 2015


Rückblick »Kornfeld & Wiese« am 14.01.2015

Mit nur 6 Mitgliedern in kleinem Kreis, nach den meist ereignisreichen Feiertagen zeigte der Vorsitzende Hans Martin Reinartz den 45 Minuten langen Film »Kornfeld« der beiden vielfach preisgekrönten Filme Kornfeld & Wiese, der uns eine Entdeckungsreise durch eine interessante Wunderwelt zugänglich machte. Unglaubliche, teilweise erstmalig gefilmte Einblicke in eine sehr lebendige Welt, deren Ganzes uns im Überblick eher still und langweilig erscheint. Nach diesen Einblicken und Eindrücken wird man das Kornfeld mit anderen Augen sehen. Den Film »Wiese« zeigen wir zu einem späteren Zeitpunkt.

(Text: Hans Martin Reinartz)

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Rückblick »Die Jagd mit Pfeil und Bogen« am 11.02.2015
Fünfundzwanzig Teilnehmer waren gespannt darauf, was unser Referent Ulrich Klippstein über den Gebrauch des Jagdbogens zu sagen haben würde. Sie wurden nicht enttäuscht. Ulrich Klippstein hatte zur besseren Veranschaulichung sein Equipment mitgebracht. Auch ein »kletternder« Hochsitz war dabei, mit dem man sich durch Hebelkraft auf dem Gestell stehend selbst am Baum hocharbeiten kann.

Sein Vortrag war kurz gesagt eloquent, ausführlich und ausgesprochen interessant. Die meisten Teilnehmer unseres Gruppenabends hatten nach Klippsteins Ausführungen eine völlig andere Meinung zu diesem Thema, als vorher.

In Deutschland ist die Jagd mit dem Bogen zwar verboten, doch gibt es in Europa inzwischen diverse Staaten, in denen die Bogenjagd inzwischen erlaubt ist. Wer es genauer wissen möchte, dem sei die Internetadresse des Deutschen Bogen Jagdverband e.V. www.dbjv.org empfohlen, die sehr ausführlich über alles Wissenswerte zu diesem Thema unterrichtet.

Die Jagd mit einem entsprechenden Bogen kann eine Alternative oder Ergänzung zu den herkömmlichen Jagdmethoden sein, wenn man körperlich fit ist und sich bis auf etwa 30 m an das Wild heranpirschen kann oder möchte. Das Abschießen eines Pfeils durch einen Compoundbogen mit seinem verwirrend technischen Aussehen lässt über entsprechende Zieleinrichtungen durchaus einen sehr präzisen Schuss zu. In den meisten Fällen schlägt der rasiermesserscharfe Jagdpfeil durch den Wildkörper hindurch und erzeugt dabei einen 4 – 5 cm breiten Wundkanal, der für sehr viel Fährtenschweiß sorgt und das Wild meist schon nach kurzen Fluchten verenden lässt.

Diese Art zu jagen verursacht kaum Wildbretverlust, ist sehr leise und könnte in außergewöhnlichen Situationen in der Stadt oder am dessen Rand eine Alternative oder Ergänzung zur herkömmlichen Jagd sein. Lieber Ulrich, vielen Dank für Deinen interessanten Vortrag und die Mühe Deiner Vorbereitungen.

(Text: Hans Martin Reinartz)

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Rückblick »Jahreshauptversammlung 2015« am 11.03.2015

Eigentlich ein besonderer Tag im Jahr. Wird doch Rechenschaft über das vergangene Jagdjahr gegeben und eine Vorschau auf die Veranstaltungen des kommenden präsentiert. Für so manchen ein eher ereignisloser Abend. Umso mehr hat es den Vorstand gefreut, dass so viele gekommen waren oder gern dabei gewesen wären aber aus triftigen Gründen absagen mussten. Eine sich positiv entwickelnden Mitgliederentwicklung, beweist einmal mehr, dass unser Veranstaltungskonzept der allgemein eher negativen Entwicklung von Vereinsmitgliedschaften und Aktivitäten etwas entgegen zu setzen hat. In unserem künftigen Veranstaltungsprogramm haben wir wieder für einige Höhepunkte sorgen können. Doch es wird von Jahr zu Jahr schwieriger interessante neue Themen mit entsprechenden Referenten aus unserer Region zu finden ohne sich zu wiederholen.

(Text: Hans Martin Reinartz)

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Rückblick »Matjesessen« am 25.03.2015
Fünf Mitglieder fanden sich an diesem Mittwochabend zum Matjesessen zusammen. Davon waren Matthias Krug und ich aus dem Vorstand und ein Gast dabei. Schade, das Matjesessen scheint seine Beliebtheit verloren zu haben. Dennoch, das Essen war sehr gut und in kleiner Runde kann man sich gut unterhalten.

(Text: Hans Martin Reinartz)

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Rückblick »Trophäenschau« am 08.04.2015
Wenn nicht eine Schleswig-Holsteinische Bläsergruppe unsere Trophäenschau unterstützt hätte, wäre unsere Zusammenkunft an diesem Abend sehr übersichtlich ausgefallen. Mit den Bläsern wurden wir immerhin noch 20 Teilnehmer. Die Bläser seinen herzlich bedankt.

Das Interesse an solchen traditionellen Veranstaltungen scheint in Hamburg nachzulassen. Meist jagen die Hamburger in den angrenzenden Bundesländern oder Mecklenburg-Vorpommern und präsentieren schon in den dortigen Hegeringen ihre Trophäen des vergangenen Jagdjahres. Unsere Trophäenschau wird dann zur »unwichtigen« Kür da wir kein Hegering sind, der Reviererträge präsentieren muss. Außerdem gibt es Mitglieder, denen es offensichtlich peinlich zu sein scheint ihre guten oder sogar kapitalen Trophäen zu präsentieren. Niemand von uns ist neidisch und selbst wenn, wen interessiert das? Neider diskreditieren sich aus meiner Sicht selber. Wo kommen wir hin, wenn wir das, auf was wir stolz sind aber auch sein können, nicht mehr zeigen, weil es jemand anderem nicht gefallen könnte. Trophäen sind Erinnerungsstücke an unwiederbringliche Augenblicke im Leben eines jeden Menschen und das gilt auch und im Besonderen für die Jagd.

Die Trophäenschau beim Wandsbeker Jagdverein ist eine Zusammenkunft von Gleichgesinnten, die sich in gemütlicher Runde Erlebnisse, siegreiche sowie Niederlagen, berichten und somit Erfahrungen austauschen, die durchaus auch für Heiterkeit sorgen dürfen. Es wäre sehr schade, wenn so eine ureigene, traditionell jagdliche Veranstaltung verkümmern würde und dann irgendwann gar nicht mehr stattfindet.

(Text: Hans Martin Reinartz)

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Rückblick »Der waidgerechte Büchsenschuss« am 13.05.2015
Einen Tag vor Himmelfahrt darauf hoffen, dass der Vortragsabend gut besucht sein würde, war sehr optimistisch von mir. Doch alles Bangen und Zagen war überflüssig. Der Vortrag von Friedel Siekmeier war selbst unter diesen unglücklichen Umständen gut besucht. Auch, wenn die Inhalte seines Vortrags für alle erfahrenen Jäger eigentlich selbstverständlich sein sollten, so haben alle seine Ausführungen mit großem Interesse verfolgt. Für einen Teil der Zuhörer war manches neu und für den anderen Teil sicher die Bestätigung ihrer eigenen Jagdpraxis. Friedel Siekmeier hat die seltene Gabe, sicher auch aufgrund seiner langen jagdlichen Erfahrung, der damit verbundenen Kompetenz und seiner sympathischen Erscheinung, seine Zuhörer zu fesseln. Gut 2 Stunden sprach er eloquent und überzeugend alle relevanten Komponenten der Jagd an und am Schluss war man erstaunt wie schnell die Zeit vergangen war. Er verstand es meisterhaft für die Produkte der Marken Merkel, RWS und Leica zu werben ohne seinen Zuhörern damit auf die Nerven zu gehen. Nach seinem Vortrag hatte man das Gefühl nur diese Produkte erfüllten den angesprochenen Zweck. Vielleicht hat es auch daran gelegen, dass er sie alle selber nutze und somit aus eigener Erfahrung gesprochen hat »Aus der Praxis für die Praxis«. Wie dem auch sei, er war in allem nicht nur sehr überzeugend, sondern auch authentisch und loyal, denn kein einziges Mal hat er mit anderen Marken verglichen oder sie gar schlecht gemacht. Als wir nach diesem interessanten und bereichernden Vortragsabend nach Hause gingen, hatte zumindest ich das Gefühl, dass die Helix von Merkel, mit einem ZF von Leica und geschossen mit einer RWS Evo Green die beste Kombination zu sein scheint, die man sich so vorstellen kann. Wir dankten ihm seinen engagierten Vortrag mit einer Flasche und ich verabschiedete mich von ihm wie von einem alten Freund.

(Text und Foto: Hans Martin Reinartz)

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Rückblick »Es ist noch nicht zu spät« am 10.06.2015
Der Raum Elbe im Eggers war bis auf den letzten Platz gefüllt. Wir mussten noch einige Stühle dazu stellen, um allen 30 Teilnehmern einen Sitzplatz anbieten zu können. Dr. Florian Asche wollten viele hören und sehen. Er hielt ein flammendes Plädoyer für die »Wehrhaftigkeit« von uns Jägern. Unter anderem machte er das fest am Beispiel der 15.000 Demonstrierenden in Düsseldorf.

Es wird Zeit, dass wir aus unserem Dornröschenschlaf erwachen. Damit ist jeder von uns gemeint, nicht nur die wenigen Aktiven, die immer ihren Kopf hinhalten. Florian Asche hat uns in bemerkenswerter Didaktik unsere Fehler der Vergangenheit um die Ohren gehauen aber auch gesagt, wie es besser gehen könnte. Als Einpeitscher auf einer Galeere hätte er früher eine gute Figur gemacht. Doch Spaß bei Seite, er hat recht.

Wenn wir den Niedergang der Jagd aufhalten oder vielleicht besser verzögern wollen, dann sollten wir etwas dagegen unternehmen. Alle, jeder einzelne, aber auch alle zusammen sind aufgerufen ihren Hut in den Ring zu werfen. Lieber Dr. Asche vielen Dank für Ihren Vortrag in unserer Runde, man kann das Gesagte nicht oft genug wiederholen.

(Text und Foto: Hans Martin Reinartz)

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Rückblick »7. Öffentlichkeitsarbeit im Botanischen Sondergarten« am 28.06.2015
Blauer Himmel, eine angenehme Wärme knapp über 20° C und die Hoffnung auf gute Gespräche mit den Besuchern des Botanischen Sondergartens zum »Tag der Offenen Tür«, haben dafür gesorgt, dass wir dieser Veranstaltung gut gerüstet entgegen sahen. Auch für unser leibliches Wohl hatten wir mit Würstchen, reichlich Kaffee und Butterkuchen gesorgt.

Wir, das waren mein Stellvertreter Matthias Krug, der Schädlingsbekämpfer Matthias Schmidt für seine Firma Supella, unsere Kassenführerin Gisela Martiny-Puls und nachmittags der Falkner André Legrand mit seinem Frettchen. In der Öffnungszeit von 11:00 – 17:00 Uhr hat es viele gute Gespräche gegeben deren Schwerpunkt der Steinmarder als unliebsamer Hausgenosse die Gemüter erhitzte. Ab und zu war auch der Wolf ein Thema, dem wir uns aufklärend aus unserer Sicht stellten.

Alle Besucher unseres Standes, auch die, die nur vorbei spazierten, waren sehr entspannt und schienen uns als interessanten Bestandteil dieses Tages wahrzunehmen, genau wie die Imker, die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Greenpeace oder den NABU. Anfeindungen gegen Jäger gab es in keinem einzigen Fall, nur sachliches Interesse. Das war nicht immer so, aber es zeigt, dass sich zumindest an diesem Tag in Wandsbek über die letzten 7 Jahre etwas verändert haben muss.
Besucht haben uns unsere Mitglieder Hans-Hermann Möwe-Jarren, Dr. vet. Nicolae Dociu und Edelgard Wittke mit Ihrem Mann, was uns natürlich sehr gefreut hat.

Besonderer Anziehungspunkt war, wie kann es anders sein, das Frettchen von André Legrand, es faszinierte natürlich ganz besonders die Kinder. Vielleicht zum Leidwesen Ihrer Eltern, die möglicherweise Mühe haben werden ihren Sprösslingen den Wunsch nach so einem possierlichen Tier wieder auszureden.

Allen Teilnehmern, die diesen Tag zum Erfolg geführt haben, möchte ich hiermit herzlich danken. Besonderer Dank gebührt meinem Stellvertreter Matthias Krug, der sich mit einem vor wenigen Tagen gebrochenen Wadenbein trotzdem nicht nehmen ließ dabei zu sein.


(Text und Fotos: Hans Martin Reinartz)

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Rückblick »Der weite Schuss – 200/300 m« am 22.08.2015

Ein Hochsommertag mit Temperaturen um die 24° C, blauer Himmel, 21 Anmeldungen und 21 Teilnehmer, was will man mehr. Nach der Installation unserer eigenen stabilen Hartfaserplatten für die Scheiben im Deckungsbunker, dem Aufbau der Schießtische samt Zubehör und der Sicherheitsbelehrung mit Einführung in die Handhabung der Funkgeräte, haben wir das Weitschießen auf 200 Meter Entfernung begonnen. Nachdem alle Schützen ihre Treffpunktlage gefunden hatten, bauten wir alles wieder ab, verluden die Utensilien in den Handwagen und bauten alles bei der Marke 300 Meter wieder auf. Auf vorbereiteten Kärtchen konnte jeder seine Ergebnisse notieren, die von der jeweiligen Besatzung in der Deckung per Funk durchgegeben wurden. Zwischen den Schießtischen, von jedem Schützen gut einsehbar, hatten wir eine auf LKW-Folie gedruckte Abbildung der Schießscheibe in originaler Größe aufgespannt, damit jeder die Größenverhältnisse besser einschätzen konnte. Eines der besten Ergebnisse schoss Christoph von Riegen, der Freund eines Mitglieds mit 49 Ringen von 50 mit Zielfernrohr auf 300 Meter Entfernung. Alle Teilnehmer waren sehr diszipliniert und hatten viel Spaß beim diesem Ausnahmeschießen, das wir gegen 18:00 Uhr mit dem Abbau beendeten.


(Text und Fotos: Hans Martin Reinartz)

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Rückblick »52. Wandsbeker Meisterschaft Gewehr« am 29.08.2015
In diesem Jahr meinte das Wetter es wirklich gut mit uns. Strahlend blauer Himmel und Temperaturen um die +25° C schafften hervorragende Bedingungen für gute Leistungen. Mit 15 Teilnehmern war unser Wettkampf gut besucht, 3 Mitglieder hatten noch am selben Morgen aus beruflichen bzw. gesundheitlichen Gründen absagen müssen. Abgesehen von versehentlichem Waffentausch, verlief das Schießen relativ reibungslos. Um 18:00 Uhr konnten wir unseren Wettkampf pünktlich beenden und fuhren nach einigen zu erledigenden Formalitäten alle zusammen zum Gasthof Isernhagen nach Gödenstorf zur Auswertung, Siegerehrung und zum Essen. Den 1. Platz in allen Disziplinen und damit Gesamtsieger mit 3 Goldmedaillen erkämpfte sich Maximilian Gronninger mit 318 Punkten (Büchse 193 Punkte, Flinte 125 Punkte). Matthias Krug belegte den 2. Platz als Gesamtsieger mit zusammen 279 Punkten und erhielt die Silbermedaille. Den 3. Platz in der Gesamtsiegerwertung belegte Dietmar Büchler mit 269 Punkten. Beim Büchsenschießen belegte Matthias Krug den 2. Platz und erhielt mit 184 Punkten die Silbermedaille. Den 3. Platz mit der Büchse belegte Hans Martin Reinartz und erhielt mit 182 Punkten die Bronzemedaille. Beim Flintenschießen belegte den 2. Platz Dietmar Büchler und erhielt für 105 Punkte die Silbermedaille. Den 3. und letzten Platz mit der Flinte belegte Matthias Krug mit 95 Punkten und erhielt dafür die Bronzemedaille. Der Tag und damit die 52. Wandsbeker Meisterschaft Gewehr in Garlstorf klang würdig aus bei süffigen Getränken und leckerem Essen. Herzlichen Dank an alle Helfer aber auch an die Teilnehmer, ohne die so ein Wettkampf natürlich nicht hätte stattfinden können.


(Text u. Fotos: Hans Martin Reinartz)

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Rückblick »Waffen, Unterbringung und Transport« am 09.09.2015
Es ist schon bemerkenswert, wie aktuell dies doch immerhin schon etliche Jahre alte Thema immer noch die Gemüter von unseren 25 Teilnehmern nicht nur bewegt hat. André Busche, öffentlich bestellter Sachverständiger für Behältnisse, Räume und Sicherheitskonzepte für Aufbewahrung und Transport von Waffen und Munition der IHK zu Kiel, zeigte uns in seinem Vortrag alle Problematiken dieser Waffenrechtlichen Sachgebiete auf, die für uns relevant sind und sein können. Interessant war neben seinen Ausführungen auch die fachliche Auseinandersetzung mit unserem Mitglied und Rechtsanwalt Dr. Heiko Granzin, der in seinen Einwänden bei passender Gelegenheit immer wieder daran erinnerte, das vorauseilender Gehorsam unversehens zu einer weiteren Einschränkung unserer Freiheit im Umgang mit Schusswaffen führen kann. Nachdem die letzten Fragen um etwa 23:45 Uhr an Busche gestellt und beantwortet waren, endete dieser äußerst interessante und gut besuchte Abend im Eggers dem Thema geschuldet relativ spät. Damit man sich später noch einmal die Einzelheiten ins Gedächtnis zurück rufen kann, hat André Busche ein zweiseitiges Merkblatt erstellt, welches man mitnehmen konnte aber auch von unserer Internetseite unter Aktuell §§ herunter laden kann. Hier der Link zu dieser Seite:


allgemeinerkaufvertrag.pdf [562 KB]
kurzwaffendisziplinen.pdf [159 KB]
merkblatt-aufbewahrung-und-transport-von-schus.pdf [134 KB]
waffenkaufvertrag.pdf [609 KB]

(Text u. Foto: Hans Martin Reinartz)

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Rückblick »9. Großer Jagdparcours um den Thomas-Reimer-Pokal« am 19.09.2015

Bleierner Himmel und steter Regen war für die 9 Teilnehmer unseres 9. Jagdparcours nicht gerade erfreulich. Doch nach den ersten Durchgängen wurde der Himmel zusehends freundlicher bis die durchbrechende Sonne den Regen verdrängt hatte. Den Großen Jagdparcours gewann Klaus Neumann mit 22 Wurfscheiben, den 2. Platz mit Silber errang Christian Block mit 21 und den 3. Platz mit Bronze belegte Matthias Krug mit 20 Wurfscheiben. Weil alles reibungslos geklappt hatte, waren wir bereits nach knappen zwei Stunden fertig. Zur Siegerehrung und zum Essen fuhren wir zum Gasthof Isernhagen nach Gödenstorf, wo wir den Nachmittag in lustiger Runde ausklingen ließen.

(Text: Hans Martin Reinartz)

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Rückblick »52. Wandsbeker Kurzwaffenmeisterschaft« am 16.10.2015

Mit zusammen nur 5 Schützen und einem Mitglied als Zuschauer war die Beteiligung im Hause des Schützenvereins Wilstorf nicht gerade üppig. Dennoch hat der kleine Wettkampf Spaß gemacht. Geschossen wurden die 3 klassischen jagdlichen Disziplinen Zeit: 5 x 1 Schuss, die Scheibe erscheint jeweils nach 7 für 3 Sek. 45° abgewinkelter Arm. Fertigkeit: die Scheibe erscheint jeweils manuell gestartet für 4 Sek., die entspannte Waffe steckt im verdeckten Holster, die Arme hängen locker am Körper herunter, Waffe erst in Richtung Scheibe spannen und Schnellfeuer: die Scheibe erscheint nach 4 Sek. dann 5 Schuss Schnellfeuer innerhalb von 8 Sek. auf dieselbe Scheibe. Die Scheibe wurde erwartet mit 45° abgewinkeltem Arm, das sind ca. 1,5 m vor dem Schützen. Das Startgeld betrug 15,00 €. Die Preise waren ein Wanderpokal und die üblichen drei Medaillen. Den 1. Platz mit Gold belegte zum 5. Mal in Folge Michael Bockelmann mit 167 Punkten, den 2. Platz mit Silber erreichte Peter Stadlbauer mit 136 Punkten und den 3. Platz mit Bronze erwarb Christian Rudolph mit 108 Punkten. Nach dem Wettkampf trainierten wir noch eine Weile und fuhren danach ins Wochenende.

(Text: Hans Martin Reinartz)

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Rückblick »Wölfe und Schalenwild« am 20.10.2015
Der Bezirksgruppenabend bei der Gruppe Ohlstedt fand dieses Mal überraschend kurzfristig nicht im Gasthof Offen, sondern in dem nahen Quellenhof statt. Der Vortrag von Peter Burkhardt, der als Wolfsbeauftragter sich im Wendland sehr intensiv mit dem Wolf auseinander gesetzt hat, war äußerst interessant. Peter Burkhardt ist weder Romantiker noch fanatischer Wolfsliebhaber. Er beobachtet und setzt dazu sehr viele Wildkameras ein, die mit ihren Fotos unbestechlich dem Verhalten der dort lebenden Wölfe auf den Grund gehen. Erstaunlich war, dass auf den Bildern in sehr kurzer Zeitabfolge von nur 1 bis 2 Minuten Rotwild völlig unaufgeregt dem Wolf folgte. Auf dem Speisezettel unseres Europäischen Tiefland-Wolfs stehen vorwiegend Frischlinge und schwaches oder krankes Rehwild, wenn er es bekommt. Wirklich gefährdet ist unser inzwischen gebietsweise heimisch gewordenes reinrassiges Muffelwild. Es hat dem Wolf nichts entgegenzusetzen. Bedauerlich ist nur, dass unsere Population weltweit die reinrassigste ist. Selbst in ihrer ursprünglichen Heimat auf Korsika hat es sich mit Hausschafen vermischt. Sein Resümee: Jäger und Wolf können nahezu problemlos jagen ohne sich wesentlich zu stören. Ich werde versuchen Ihn zu einem Vortrag zu uns zu bekommen.

(Text: Hans Martin Reinartz)

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Rückblick »Hubertusfeier« am 11.11.2015

Aufgrund der vielen Teilnehmer und weil der große Saal frei war bekamen wir ihn für unsere Veranstaltung. Und das war genau richtig. Mit 68 Teilnehmern und 4 angemeldeten, die nicht erschienen, waren wir so viele wie seit vielen Jahren nicht. Die Ahrensburger Bläser mit 18 Instrumenten und zusammen 25 Teilnehmern gaben unserer Feier mit ihren professionell geblasenen Einsätzen einen sehr festlichen Rahmen. Auch in diesem Jahr sorgten wieder Uwe Blank und sein Sohn Olaf für die traditionelle Dekoration. Allen ein herzliches Dankeschön. Ohne dieses Zusammenwirken wäre eine solche Feier nur halb so schön und halb so festlich. Nach dem Essen hielt der Vorsitzende Hans Martin Reinartz seine Hubertusrede, die mit ihrem plattdeutschen Teil dem Wandel gewidmet war. Im Anschluss daran überreichten der Vorsitzende und sein Stellvertreter Matthias Krug die Urkunden für 25, 40 und 50 Jahre Mitgliedschaft im LJV. Mit den Preisen die die Schießwettbewerbe endete der offizielle Teil der Veranstaltung. Es war ein gelungener Abend.

(Text: Hans Martin Reinartz)

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Rückblick »Erste Hilfe im Revier« am 09.12.2015

Abgesehen davon, dass ich versehentlich durch den vorweihnachtlichen Stress eine Stunde zu früh im Eggers war, kamen zu unserem Dezember-Gruppenabend leider auch nur sieben Teilnehmer. Sehr schade für den Vortragenden Martin Kleinert, der uns innerhalb von zwei Stunden viel Neues über die aktuell gültige Erste Hilfe vermitteln konnte. Martin Kleinert ist gelernter Forstwirt, Rettungssanitäter und seit dem jüngsten Ausscheiden beim Deutschen Roten Kreuz Lehrer an einer für diese Bereiche zuständigen Berufsfachschule. Vieles, was ich mehrfach in der Vergangenheit gelernt hatte ist heute anders und insofern ein Gewinn für die Teilnehmer gewesen. Nachdem ich mich zur Verfügung gestellt hatte, zeigte er an mir neuere Methoden Verletzungen zu verbinden. Selbst das Verbringen eines Verletzten in die »Stabile Seitenlage« hat sich gewandelt. Mit der neuen Methode ist es auch für körperlich schwächere Menschen möglich sehr schwere, korpulente Verletzte in die »Stabile Seitenlage« zu bringen. Kleinert konnte seine Kompetenz bei uns entspannt unter Beweis stellen. Mir hat dieser Vortrag nicht nur gut gefallen, sondern auch sehr viel gebracht, da ich die neuen Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Erstversorgung von Verletzten und bei akuten Notfällen noch nicht kannte.

(Text: Hans Martin Reinartz)

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